Transfergedanke

Auch Handwerksbetriebe müssen heutzutage innovativ sein. Während es an praktisch-tüftlerischen Fähigkeiten und Ideen in der Regel nicht mangelt, fehlt ihnen aber oft der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund. Auf der anderen Seite bleibt wissenschaftliche Erkenntnis häufig im Elfenbeinturm gefangen und findet den Weg in die Praxis nicht.

Hier kommt der Transfergedanke ins Spiel: Es gilt, Wissen mit beiderseitigem Nutzen von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu übertragen. Das Handwerk profitiert dabei von neuesten Forschungsergebnissen und die Wissenschaft erfährt, wie sich ihre Ideen in der Praxis bewähren.

Entscheidend ist die Kooperation: Damit solch ein Transfer gelingen kann, müssen Handwerker und Wissenschaftler eng zusammenarbeiten. Manchmal eine Herausforderung – unterscheiden sich doch Zugang, Arbeitsweise und Sprache manchmal deutlich in beiden Gebieten. Dennoch kann es durchaus gelingen, wie die vielen mit dem Seifriz-Preis prämierten Beispiele zeigen.